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Damit die Natur in den Garten zurück kehrt !

Martin Cygon

Nistkästen aus dem Kalletal

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Geschichte der Nistkästen

Jeder hat sie schon gesehen. Sei es im Baumarkt oder in den Gärten, Parks und Wäldern. Nistkästen in unterschiedlichern Farben, Formen und Größen. Eine neuzeitliche Erscheinung des Naturschutzes wegen, werden sie jetzt denken, aber weit gefehlt.

Als Begründer des Vogelschutzes und Erforschung von Nisthilfen gilt der Freiherr von Berlepsch. Ein Adeliger, der garnicht so weit von hier in den Nordhessischen Wäldern als Vogelkundler unterwegs war. Sein Buch „Der gesamte Vogelschutz, seine Begründung und Ausführung erschien bereits 1899 und zwar nicht nur in deutscher, sondern auch in englischer, französischer, intalienischer und schwedischer Sprache.

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Von Berlepsch befasste sich zunächst mit den natürlichen Nisthöhlen der Vögel um dann Entwürfe für die ersten Vogelnistkästen zu entwickeln. Dabei hielt er sich peinlich genau an die Vorbilder in der Natur. Diese Entwürfe ließ er sich patentieren.

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Dass der Bau von Vogelnistkästen aber schon viel älter ist, beweist der hier abgebildete Kupferstich von 1867. (re)

Von Berlepsch erforschte die Modelle der Nistkästen jedoch streng wissenschaftlich und wurde so unter den Vogelkundlern weltbekannt. Dann suchte er nach einer Tischlerei die diese Nistkästen bauen konnte. Seine Wahl viel auf das Unternhemen der Gebrüder Otto und Hermann Scheid aus Büren (Kreis Paderborn)

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Hier eine Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1909. Die Erwähnung des Freiherrn und die Angabe nur streng nach Vorschrift und unter Kotrolle des Freiherrn von Berlepsch zu produzieren mag auf der einen Seite eine Marketingstrategie gewesen sein, zum anderen kann man daran aber erkennen, wie bekannt dieser Vogelkundler und seine Nistkästen bereits vor über hundert Jahren gewesen sind. Die Brüder Scheid hatten mit der Spezialisierung auf den Bau von Nistkästen großen Erfolg und erwirtschafteten so ein beachtliches Vermögen.

Nistkästen heute

Seit den 50 ger Jahren weiß man, dass die Vorgaben des Freiherrn von Berlepsch übertrieben waren. Den Vögeln ist es egal ob der Brutkasten innen eckig oder rund ist. Auch das Material ist egal. So produziert die Firma Schwengeler schon seit Jahrzehnten Nistkästen aus Holzbeton.

 

Probleme heute

Da in Europa für Haustiere an die 40 Milliarden € pro Jahr umgesetzt werden, hat natürlich auch schon die Industrie erkannt, welches finanzielle Potenzial die Produktion von Nistkästen bietet. Wie immer bei Massenproduktion geht es dann darum immer billiger zu produzieren, so dass inzwischen viele Nistkästen die wir kaufen können garnicht mehr für die Vögel geeignet sind weil z.B. der Brutraum zu klein ist. Bei manchen ist auch das Einflugloch zu groß oder zu klein. Oft ist das Holz mit Lösungsmitteln behandelt die Jahre brauchen um auszudünsten. Da wird dann auch Jahre kein Vogel einziehen.

Zudem darf man nicht übersehen, dass viele der in China produzierten Nistkästen aus Tropenholz gefertigt werden. Dies ist eine Farce wenn man bedenkt, dass für unseren Vogelschutz Teile des Regenwaldes abgeholzt werden.

 

Unser Nistkästen sind alle umweltschonend behandelt. Das Dach ist mit einer Lösungsmittelfreien Lasur auf Wasserbasis beschichtet. Das Korpusholz ist mit natürlichem Öl (meist Sonnenblumen) imprägniert. Das Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern aus dem Weserbergland..

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